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Bayerisch-Slowenische Gesellschaft e.V.

Der Präsident

                                                                                                                                                                                                            München, 7. Dezember 2011
    Liebe Mitglieder der Bayerisch-Slowenischen Gesellschaft
    und lFreunde der bayerisch-slowenischen Freundschaft,

  wie alljährlich bekommen Sie vor dem Jahreswechsel noch einmal Post von der Bayerisch-Slowenischen Gesellschaft. Persönlich und auch im Namen aller Damen und Herren
  des Vorstands wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das vor uns liegende Jahr 2012 das Allerbeste. Wir danken Ihnen für die anhaltende Unterstützung
  unserer Arbeit, deren Ziel es ist, die bayerisch-slowenischen Beziehungen auf persönlichem, politischem, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Gebiet zu pflegen
  und zu vertiefen. Wir tun dies in enger Verbindung mit dem slowenischen Generalkonsulat in München. Herrn Generalkonsul Marko Vrevc und seinem kleinen Mitarbeiterstab
  danken wir für die angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit.

       Der am 28. Februar 2011 neu gewählte und nach der Integration des Slowenisch-Bayerischen Wirtschaftsclubs erweiterte Vorstand hat sich in diesem Jahr mehrfach getroffen,
   die laufende Arbeit erledigt und Perspektiven für das zukünftige Wirken unserer Gesellschaft entwickelt. Gemeinsam mit dem Generalkonsulat haben wir in der Bayerischen
   Staatsbibliothek den 20. Jahrestag der slowenischen Unabhängigkeit gefeiert, eine Reihe von bayerisch-slowenischen kulturellen Aktivitäten unterstützt, unser Kuratorium
   personell vervollständigt und die Gesellschaft bei zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen vertreten.

       Unsere Planungen für das kommende Jahr sind bestimmt von der besonderen Rolle, die im Jahr 2012 Maribor (und seine Partnerstädte Murska Sobota, Novo Meste, Ptuj,
    Slovenj Gradec und Velenje) als Kulturhauptstadt Europas spielen wird. Über Einzelheiten werden wir Sie noch informieren. Mitte Februar 2012 wird der Botschafter der Republik
    Slowenien, S.E. Herr Mitja Drobnič zu einem Vortrag nach München und zur Bayerisch-Slowenischen Gesellschaft kommen. Dieser Vortragsabend, zu dem wir Sie im Januar
    einladen werden, ist eine sehr gute Möglichkeit, sich insbesondere über die aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklung in Slowenien und den Stand der deutsch-
    slowenischen Beziehungen aus erster Hand zu informieren.

       Unsere Mitgliederversammlung wird am 6. Februar 2012 stattfinden (die Einladung liegt diesem Schreiben bei). Im Anschluss an die Mitgliederversammlung laden wir zu einem
    kunstgeschichtlichen Vortrag über den bedeutenden slowenischen Impressionisten Rihard Jakopič ein.

       Gerne danke ich abschließend noch einmal allen, die 2011 dazu beigetragen haben, unser bayerisch-slowenisches Anliegen zu fördern: dem Generalkonsulat an der
     Lindwurmstraße in München, meinen engagierten Vorstandkolleginnen und –kollegen, den Partnerschaftskommunen, den slowenischen Vereinen in Bayern und den vielen
     weiteren Förderern und Helfern innerhalb und außerhalb der BSG..

   Mit besten Grüßen und allen guten Wünschen

   Ihr Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Präsident der BSG

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   20. Jahrestag der Republik Slowenien

        In den 90 Jahren des letzten Jahrhunderts war die Welt Zeuge der Veränderungen in Ost und Südost Europa. So auch in Slowenien. Die Geschichte
   Slowenien unterscheidet sich doch wesentlich von der der Nachbarstaaten. Als eine der Republiken der damaligen Sozialistischen Föderativen Republik
   Jugoslawien, hat sich Slowenien lange vor dem Fall der Berliner Mauer bemüht, das nationale totalitäre System zu verändern. Die Konflikte mit dem
   kommunistischen System waren auf dem Weg zu mehr Demokratie auf der Tagesordnung.

       Das selbständige Slowenien feiert in diesem Jahr den 20. Jahrestag. Die damalige slowenische Volksversammlung hat am 25. Juni 1991 eine Deklaration
   über die Selbständigkeit verabschiedet und damit die von 88,2 % der Bewohner Sloweniens plebiszitäre Entscheidung für einen selbständigen und
   unabhängigen Staat erfüllt. Damit wurde die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Republik Slowenien bestätigt und am 26. Juni in Ljubljana feierlich
   verkündet. Schon am Tag darauf begann der 10 tägige Krieg um Slowenien. Auch während des Krieges liefen diplomatische Verhandlungen um die
   Bewältigung der Krise. Sie führten mit Unterstützung der Europäischen Union zu der Unterzeichnung der Brioni Deklaration am 07.Juli 1991.
   Die jugoslawische Armee hat Slowenien endgültig am 25. Oktober 1991 verlassen.

       Nach dem Ablauf des Moratoriums führte Slowenien die eigene Währung ein, übernahm die Kontrolle über die Außengrenzen und verabschiedete am
   23.Dezember 1991 die Verfassung. am 22.Mai 1992 wurde Slowenien Mitglied der Vereinten Nationen, 1993 wurde sie in den Europarat aufgenommen.
   Im Jahre 2003 hat die slowenische Bevölkerung mit 90 % Zustimmung die Mitgliedschaft in der NATO und in der Europäischen zugestimmt.
   Die wichtigsten Ziele die sich das junge Land bei der Erklärung der Selbstständigkeit gesetzt hat, wurden damit erreicht.

      Chronologie der wichtigsten Ereignisse

                  25.06.1991 Deklaration über die Selbständigkeit Sloweniens

                  22.5.1992 Slowenien wird das 176. Mitglied der UNO

                  15.01.1993 Mitgliedschaft in IMF

                  30.06.1993 Mitgliedschaft in der WTO

                  29.03.2004 Mitgliedschaft in der NATO

                  01.05.2004 EU-Mitgliedschaft

                  01.01.2007 EURO wird eingeführt

                  22.12.2007 Übernahme des Schengen-Abkommens

                  01.01.2008 Slowenien übernimmt die EU Ratspräsidentschaft

                  02.07.2010 Mitgliedschaft in der OECD

     In den zurückliegenden 20 Jahren hat Slowenien eine schwierige Strecke beim Aufbau einer neuen politischen und wirtschaftlichen Ordnung bewältigt.

            M.K.

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Stand: 11.12.11